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Mitwirkende
Hier ruht Emil Böhme – ein Mann, der es vom Porzellanarbeiter zum Landrat schaffte.
Geboren 1873, verlor er schon als junger Mann seine Arbeit, weil er sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzte. Er gab nicht auf: Er eröffnete ein Geschäft und ging in die Politik. Als erster Sozialdemokrat zog er ins Eisenberger Stadtparlament ein.
Nach der Novemberrevolution von 1918 wurde er ein wichtiger Politiker. Ab 1922 war er acht Jahre lang Landrat in Altenburg.
1930 kamen in Thüringen die Nazis an die Macht. Sie warfen Böhme aus seinem Amt. Er erlitt einen Herzanfall. Acht Tage später starb er.
Über 1500 Menschen kamen zu seiner Beerdigung. Sein Grab erinnert daran, wie schnell Freiheit und Demokratie verloren gehen können.
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